BREAKCHANCE 2008

1. »BREAKCHANCE« 2008


Am 26. April 2008 gaben sich auf der Elmenhorster »Tennis-RANCH« in Waltrop Stars und Zuschauer gleichermaßen die Klinke in die Hand. Jede Menge prominente Mitstreiter und zahlreiche interessierte Fans und Zuschauer wollten dabei sein, als der Startschuss zur »BREAKCHANCE«-Initiative zu Gunsten von Rollstuhlfahrern fiel. »RANCH«-Betreiber und Bundestrainer Christoph Kellermann hatte gerufen und alle waren gekommen – von Anna-Lena Grönefeld bis Tanja Szewczenko.

Soap-Stars locken viele Teens

Topstar des Tages war natürlich die ehemalige Eiskunstlauf-Weltklassesportlerin und heutige Schauspielerin Tanja Szewczenko, die mit ihrer Popularität ganze Heerschaaren von begeisterten Kids und Teens auf die Anlage lockte und deren Herzen nicht mehr zu erobern brauchte. „Tanja ließ es sich nicht nehmen, an der Seite ihrer TV-Kollegen aus »Alles was zählt« selbst in den Rollstuhl zu steigen, um gleich vor Ort eigene Erfahrungen im Umgang mit dem Stuhl zu sammeln“, freute sich Kellermann über den lockeren Umgang der Stars mit dem Behindertensport. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt waren mögliche Gedanken-Barrieren auch in den Köpfen der vielen Zuschauer längst nieder gerissen und der Weg zur Integration geebnet. Mittendrin: die achtjährige Lüner Rollifahrerin Lotta Pappert, die stellvertretend für alle anwesenden Rollifahrer gemeinsam mit Sänger Jesse Lee Davis und dessen Backgroundchor sowie Tanja Szewczenko und Juliette Menke (ebenfalls »Alles was zählt«) den Song »We are the Children« tränenreich performte.

Richter und Goellner im Showkampf

Ex-Tennisprofi Tim Richter zeigte in einem Showkampf gegen den ehemaligen Davis-Cup-Sieger Marc-Kevin Goellner sein ganzes Können. „Ich habe dieses Match genossen“, so Zuschauer Emilio Jiminez aus Alstedde, „denn solch hochklassiges Tennis und so viele Stars bekommt man hier um die Ecke so schnell nicht wieder zu sehen!“ In der Tat war die Liste der Stars, die das Projekt samt der guten Idee unterstützen wollten, lang. Es gab viele Autogrammwünsche zu erfüllen.

Grönefeld bezaubert Sponsoren

Tennis-Star Anna-Lena Grönefeld machte eine Reihe von Sponsoren stolz, als sie sich knapp drei Stunden lang an deren Seite für Doppelmatches zur Verfügung stellte. Die RTL-Stars Tanja Szewczenko, Igor Dolgatschew, Tom Barcal und Juliette Menke (»Alles was zählt«) sowie Kathleen Fiedler, Sarah Ulrich und Elke Jochmann (»Unter uns«) und selbstverständlich die Fußballstars Eike Immel, Hans Tilkowski, Christoph Dabrowski, Patrick Fabian, Dennis Grote und Markus Brzenska besetzten die Autogrammtische nonstop. Letztere sorgten am späten Abend im »Aktuellen RANCH-Studio« für das abschließende Highlight des ersten Charity-Events. „Ich bin Dir dankbar, lieber Chris, dass ich auf Deine »RANCH« kommen durfte, um endlich erzählen zu können, dass der Ball 1966 im WM-Finale NICHT hinter der Torlinie war“, schmunzelte Torwart-Legende Hans Tilkowski auf die Frage des Gastgebers ob des weltberühmten Wembleytors. „Die Engländer haben das Fair Play erfunden, wir Deutschen haben es damals praktiziert und uns als faire Verlierer gezeigt“, so Tilkowski weiter. Stars, Legenden und jede Menge Rollstuhlfahrer. Keine Frage: Der 1. »BREAKCHANCE«-Tag in Waltrop-Elmenhorst war ein voller Erfolg.

 

»BREAKCHANCE«-Timeline

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Photocredit: www.tennisredaktion.de

OPENING 2007

»Opening« 2007


Der Startschuss zu »BREAKCHANCE« fiel am 25. Juli 2007. Die offizielle Eröffnung der »Tennis-RANCH« in Waltrop-Elmenhorst war ein überragender Erfolg. Knapp 200 Gäste haben im Laufe des Tages an der Brambauerstraße viele bunte, aktionsreiche und interessante Stunden verlebt.

Andreas Maurer ist begeistert

»RANCH«-Betreiber Christoph Kellermann konnte darüber hinaus zahlreiche prominente Zeitgenossen und jede Menge Partner begrüßen, unter anderem war der frühere Davis-Cup-Spieler Andreas Maurer zu Gast, zu besten Zeiten die Nummer 24 der Weltrangliste. „Christoph und ich kennen uns nun schon mehrere Jahre. Aus der anfänglich geschäftlichen Beziehung ist eine Freundschaft geworden. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, heute hier zu sein”, betonte der einstige Doppelpartner von Boris Becker. „Die Anlage hier in Elmenhorst ist herrlich idyllisch gelegen und bereits nach so kurzer Zeit pikfein aufbereitet – einem erfolgreichen Betrieb steht offenbar nichts im Wege”, staunte Maurer nicht schlecht. Dies fanden im Grunde alle anwesenden Gäste, die sich in Waltrop-Elmenhorst einfanden, um die Geburt der »Tennis-RANCH« gebührend zu feiern.

Wettergott meinte es gut

Der Wettergott trug sich ebenfalls ins Gästebuch der »RANCH« ein und zwar mit gefühlten 26 Grad und wolkenfreiem Himmel. „Und das, obwohl es praktisch die ganze Woche wie aus Eimern geregnet hat”, so Kellermann, doch er weiß auch: „Man sagt ja im Allgemeinen »Glück kommt von Gelingen« – da ist wohl was dran, denn nach den Mühen der vergangenen knapp 12 Wochen sowie der illustren Gästeliste hatten wir alle eben dieses Kaiserwetter verdient und nichts anderes. Wir haben das Glück eingeladen. Vor allem für die Rollis freut mich das, denn die kamen von überall angereist!” Sie kamen aus Bochum, Essen, Düsseldorf, Köln, Geldern, Krefeld, Selm, Lünen und Hamm. Als die Titelmelodie des Filmboxers Rocky Balboa »The Eye of the Tiger« erklang, kamen die zahlreichen Rollstuhltennisspieler unter dem Beifall der Zuschauer auf den Centre-Court.

Rollitennis-Demo kam bestens an

Es folgte eine Rollstuhltennis-Demonstration, die für staunende Blicke sorgte. Können und Mut der Rollis beeindruckten die vielen Zuschauer derart, dass es nicht selten Szenenapplaus für gelungene Aktionen gab. Allen voran natürlich für Nationalspielerin Nora Sommerfeld. Die Düsseldorferin zeigte Rollstuhltennis auf ganz hohem Niveau. Beeindruckend. Keine Geringere als die Ehrenpräsidentin des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes und einstie Weltklasse-Athletin, Regina Isecke aus Köln-Pulheim, nahm im Anschluss an die Rolli-Demo die Zertifizierung der »Tennis-RANCH« als »1. Offizielles Deutsches Rollstuhltenniszentrum für Leistungs- und Breitensport« vor.

Verpflichtung für die Zukunft

„Das ehrt uns und unsere Arbeit im Behindertensport sehr und ist gleichzeitig Verpflichtung für die Zukunft”, so Kellermann stolz. Der Tag war noch nicht ganz ausgeklungen, da richtete er seinen Blick auch schon wieder nach vorn: “Nun liegt eine spannende Zeit vor uns, mit hoffentlich vielen weiteren unvergesslichen Tagen!” Der DJ erfüllte ihm dann zum Abschluss weit nach Mitternacht noch einen Musikwunsch und spielte den legendären Sinatra-Song »My Way«.

 

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